Wie du eine Website erstellst, die Besucher in Kunden verwandelt:

Kosten dich diese 14 Website Fehler deinen Erfolg?

Website Fehler

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Kürzlich war ich in einer Facebook-Gruppe für Unternehmerinnen unterwegs. Dort fand ich einen Beitrag, unter dem Gruppenmitglieder ihre Websites vorstellten. Vielen dieser Websites war eindeutig anzusehen, dass hier keine Profis am Werk waren.

Das ist auch überhaupt nicht schlimm! Gerade wenn man noch am Anfang der Selbstständigkeit steht und noch keine Einkünfte hat, passt ein Webdesigner oft nur mit Mühe in die Budgetplanung.

Das Problem: Die Website ist ein essentieller Bestandteil deiner Marke.
Wenn sie nicht professionell aussieht, färbt dieser Eindruck automatisch auf dich und deine Leistungen ab. Besucher unterschätzen deine Kompetenz und schätzen deine Selbstständigkeit wohlmöglich sogar als „Hobby“ ein.

Die Lösung: In diesem Beitrag zeige ich dir, welche Fehler immer wieder gemacht werden. Indem du diese typischen Fehler vermeidest, kann deine Website zukünftig den bestmöglichen Eindruck hinterlassen! Außerdem findest du in diesem Artikel ein paar Verlinkungen zu anderen relevanten Blogartikeln, die ich bereits geschrieben habe. Schließlich möchte ich dir nicht nur die Fehler vorstellen, sondern auch die Lösungen!

1. Deine Leistung ist nicht sofort erkennbar

Würdest du sagen, dass du richtig viel Zeit hast und es dir nichts ausmacht, ein wenig davon zu „verschwenden“? Vermutlich nicht. So geht es auch deinen Website-Besuchern!

Zeige ihnen also so schnell wie möglich, worum es auf deiner Website geht. Was ich dir hierzu ans Herz legen möchte, ist die Nutzung eines Vorstellungstextes.

Dieser Text sollte möglichst weit oben auf deiner Startseite erscheinen und kurz und knapp auf den Punkt bringen, wer du bist und wem du auf welche Art und Weise hilfst.

Hier eine Vorlage, damit du es dir besser vorstellen kannst:

Hey, ich bin (NAME). Als Expertin für (EXPERTENGEBIET) helfe ich (ZIELGRUPPE) dabei, (ZIEL) zu erreichen.

Hey, ich bin Annika. Als Expertin für strategisches Webdesign helfe ich Business Heldinnen (wie dir!) dabei, eine Website zu erstellen, die Besucher in Kunden verwandelt.

Deine Besucherinnen und Besucher können auf diese Weise schnell entscheiden, ob deine Website relevant ist oder nicht.

So vermeidest du auch, dass deine Besucher deine Website verlassen, bevor sie überhaupt wissen, was du anbietest. Denn nicht jeder Nutzer ist bereit, deine halbe Website auf den Kopf zu stellen, um die gewünschten Informationen zu finden.

2. Deine Website ist langsam

Vielleicht kennst du das: Du bist unterwegs (z.B. mit der Bahn) und surfst ein wenig im Internet. Du findest eine Website oder einen Blogartikel, der sich wirklich spannend anhört. Du klickst auf den Link und wartest … und wartest … und wartest.

Genervt legst du das Handy weg und kümmerst dich wieder um andere Dinge.
Die Ladezeit deiner Website ist extrem wichtig, um Situationen wie diese zu vermeiden.

Hier kannst du checken, wie schnell deine Website lädt:
Pingdom

Bei einer Ladezeit von mehr als 2-3 Sekunden solltest du die Ladezeit deiner Website optimieren. Zum Beispiel, indem du deine Bilder optimierst!

3. Deine Website ist nicht mobilfreundlich

Einer der häufigsten und schwerwiegendsten Fehler ist die fehlende „Responsiveness“ einer Website. Von einer responsive Website spricht man, wenn eine Website auf allen Endgeräten (Computer, Tablet, Handy) korrekt dargestellt wird.

Schau dir deine Website also unbedingt auch einmal am Smartphone und am Tablet an. Wenn möglich auch an unterschiedlichen Modellen.

4. Deine Navigation ist nicht benutzerfreundlich

Die Benutzerfreundlichkeit hat einen riesigen Einfluss auf deinen Website-Erfolg. Die Navigation ist hierbei ein wichtiger Faktor. Es gilt: Wer nicht schnell das findet, was er sucht, der verlässt deine Webseite schnell wieder.  Sorge als dafür, dass über deine Navigation alle gesuchten Informationen erreichbar sind (z.B. Leistungen, Über Mich, Blog, …)

Sei bei deinen Bezeichnungen so konkret wie möglich. Die Bezeichnung „Portraits“ verrät noch nicht, ob sich dahinter eine Galerie, angebotene Leistungen oder vielleicht etwas völlig anderes verbirgt.

Natürlich kann der Nutzer es einfach selbst herausfinden, indem er auf den Link klickt – aber das ist nicht im Sinne der Benutzerfreundlichkeit.

Hier gilt nämlich immer „Don’t make me think“. Sorge also dafür, dass deine Besucher so wenig wie möglich selbst nachdenken müssen.

5. Deine Texte sind unleserlich

Wenn deine Texte schwer zu lesen sind, werden sie wohlmöglich gar nicht gelesen.

Folgende Dinge solltest du deswegenvermeiden:

  • Weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund (gilt vor allem für Fließtexte!)
  • Fließtext-Schriftgrößen unter 16px
  • Lange Texte ohne Absätze / Formatierungen
  • Viele Schachtelsätze
  • Viele Fachbegriffe (beschränke dich auf das Nötigste!)
  • Passiv (sprich deine Leser stattdessen direkt an!)
  • Schreibschriften für kleine Überschriften oder Fließtexte
  • Um den heißen Brei reden (am Anfang deiner Texte sollte bereits das Wichtigste stehen)
  • Mehr als zwei Schriftarten (wirkt schnell überladen)

6. Deine Website ist nicht auf deinen idealen Kunden ausgelegt.

Deine Website sollte auf deinen idealen Kundin bzw. deinen idealen Kunden ausgelegt sein.

Es bringt dir nichts, auf deiner Website einen förmlichen, höchst-professionellen Ton anzuschlagen, wenn du dich eigentlich an superlockere Mitt-Zwanziger richten möchtest. Deine Texte, deine Bilder und dein Design sollten deswegen mit dem Ziel erstellt werden, deine idealen Kunden und Kundinnen anzusprechen.

Du möchtest deinen idealen Kunden definieren? Sichere dir dazu gern meinen kostenfreien Fragebogen:

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Zusätzlich zum Download erhältst du meinen kostenfreien Newsletter. Ich nehme den Datenschutz sehr ernst! Mehr zum Thema Newsletterversand erfährst du in meiner Datenschutzerklärung.

7. Deine Website ist völlig überladen

„Whitespace“ ist der Schlüssel zu einem professionellen Webdesign. Als Whitespace bezeichnet man informationsfreie Flächen im Design. Wird zu wenig Whitespace eingesetzt, wirkt deine Website schnell überladen und unübersichtlich. Nutze freie Flächen, um Inhalte voneinander zu trennen und den Blick des Website-Besuchers zu lenken.

Whitespace bedeutet übrigens nicht, dass eine Fläche weiß sein muss. Sie enthält bloß kein Informationen.

8. Deine Website hat keinen Wiedererkennungswert

Zu Beginn deiner Selbstständigkeit hast du vielleicht noch keinen kompletten Markenstil erarbeitet. Ein bisschen „Branding“ kannst du trotzdem für deine Website umsetzen.
Nutze auf deiner Website die gleichen Farben wie auch auf Flyern, Werbegrafiken und co. – so schaffst du von Beginn an einen Wiedererkennungswert deiner Marke.

Wenn du deinen Markenstil und dein Logo gern selbst umsetzen möchtest, schau dir gern einmal meinen Online Kurs „Markenstil in einem Tag“ an.

9. Die Kontaktinformationen sind schwierig zu finden

Welchen Sinn hat deine Website, wenn dich niemand erreichen kann?
Sorge dafür, dass deine Kontaktdaten auf deiner kompletten Website leicht zu finden sind. Bringe sie z.B. in der Navigation („Kontakt“) oder auch in deinem Footer unter, um es deinen Nutzern so leicht wie möglich zu machen.

Das Gleiche gilt übrigens für dein Newsletter Opt-In!

10. Deine Inhalte sind nicht SEO-optimiert

Möchtest du, dass deine Inhalte über Suchmaschinen gefunden werden? Dann solltest du dich unbedingt mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung auseinandersetzen. Falls du gern in das Thema SEO einsteigen möchtest, empfehle ich dir mit diesem Artikel zum Thema Keyword Recherche zu starten.

11. Deine Inhalte sind nicht aktuell

Auf deiner Startseite wird im Sommer noch immer das Angebot aus dem letzten Dezember angezeigt? Veraltete Inhalte wirken extrem unprofessionell und lassen außerdem den Eindruck entstehen, dass du dich nicht richtig um dein Business kümmerst.

Sorge also immer dafür, dass die Inhalte deiner Website up-to-date sind!

12. Du verwendest keine Call-To-Actions

Dieser Punkt gehört zu den wichtigsten überhaupt. In Punkt 5 habe ich dir schon einmal etwas zum Thema Benutzerfreundlichkeit erzählt. Ich wiederhole es noch einmal, weil es so wichtig ist:

Sorge dafür, dass deine Besucher so wenig wie möglich selbst nachdenken müssen!

Eine tolle Möglichkeit, deinen Nutzern das Denken abzunehmen, ist die Verwendung von Call-to-Actions. Das sind Handlungsaufforderungen, beispielsweise in Form eines Buttons.

Überlege dir für jede deiner Unterseiten welches Ziel du verfolgst. Welche Handlung soll der Nutzer ausführen? Soll er einen Termin vereinbaren? Soll er sich in den Newsletter eintragen? Oder soll er sich vielleicht deine „Über Mich“ – Seite anschauen?

Überlege dir, welche Handlung am meisten Sinn macht und platziere einen entsprechenen Call-to-Action-Link oder -Button!

13. Deine Website ist nervig

Es gibt ein Paar Dinge, die beim Thema Webdesign einfach nicht zum guten Ton gehören. Deine Website ist in erster Linie dazu da, dem Nutzer zu helfen, sein Ziel zu erreichen. Störe ihn also nicht mit immer wieder auftauchenden Pop-Ups (die sich im schlimmsten Fall nicht einmal wegklicken lassen!), Hintergrundmusik (besonders auf der Arbeit extrem ungünstig!) und Flash (mittlerweile mit vielen Geräten nicht mehr kompatibel).

14. Für lokale Selbstständige: Du nutzt kein Google My Business

Google My Business ist das Branchenbuch von Google, in das du dich kostenfrei eintragen kannst. Das ist eine geniale Möglichkeit, von lokalen Kunden gefunden zu werden.

Ein Beispiel:

Wenn ich „Massage“ in Google eingebe, wird mir direkt das Massagestudio meiner Mutter angezeigt. Google schätzt diesen Branchenbucheintrag als hochrelevant ein, da ich mich in Verl befinde (genau wie das Studio meiner Mutter).

Durch Google My Business erhöhst du die Wahrscheinlichkeit von lokalen Interessenten über Google gefunden zu werden.

Hier habe ich einen ausführlichen Artikel zu Google My Business für dich vorbereitet.

Fazit

Deine Website gehört zu deinen wichtigsten Marketing-Werkzeugen. Überlass deinen Internetauftritt also nicht dem Zufall und sorge dafür, dass du den bestmöglichen Eindruck auf Interessenten machst.
Solltest du dich von den Verbesserungsvorschlägen dieses Artikels überfordert fühlen: Keine Sorge! Nimm dir einfach einen Punkt nach dem nächsten vor.

Und wenn es mal gar nicht weitergeht: Schreib mir eine Mail an info@annikagievers.de

Hey, ich bin Annika!

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