Wie du eine Website erstellst, die Besucher*innen in Kund*innen verwandelt:
Annika Gievers
Deine Trainerin für begeisternde DIY Websites

7 Fragen, die du deiner Webdesignerin / deinem Webdesigner stellen solltest

Von der Wahl deines Webdesigners oder deiner Webdesignerin hängt ab, ob dein Website Projekt ein Traum oder ein Albtraum wird.

Gerade aus der Sicht eines Laien kann es schwer sein, einen Profi von einem „schwarzen Schaf“ zu unterscheiden.

Damit dein Website Projekt ein absoluter Traum wird, habe ich 7 Fragen für dich vorbereitet, die du deinem potentiellen Webdesigner bzw. deiner potentiellen Webdesignerin vor Erteilung des Auftrags stellen solltest.

Noch ein kurzer Gender-Hinweis: Um den Lesefluss dieses Artikels zu gewährleisten, werde ich im Singular die weibliche Form „Webdesignerin“ verwenden. Die männlichen Webdesigner sind selbstverständlich mitgemeint. ☺️

Lass uns also direkt loslegen:

Frage #1: „Wie sieht dein Webdesign Prozess aus?“

Die Antwort, die dir deine Webdesignerin auf diese Frage gibt, gibt dir eine eindeutige Auskunft darüber, ob du es mit einem blutigen Neuling oder einem Profi zu tun hast.

Webdesigner*innen, die ihr Handwerk verstehen, kennen und lieben ihren Prozess. Sie werden sich dementsprechend über deine Frage freuen und dir den Ablauf liebend gern erklären.

Wenn dein Gegenüber bei dieser Frage hingegen ein wenig ins Straucheln gerät, kann das darauf hin deuten, dass es gar keinen klaren Prozess gibt.

Webdesign Projekte sind sehr komplex. Abläufe sind aus meiner Sicht unabdingbar, wenn ein wirklich solides Ergebnis erzielt werden soll.

Sind diese Abläufe nicht vorhanden, besteht die Gefahr, dass Infos verloren gehen, Timings nicht eingehalten werden und Missverständnisse entstehen. Dramen sind vielleicht in Büchern und auf der Kinoleinwand gern gesehen, aber bitte nicht in deinem Webdesign Projekt!

Genaue Abläufe vereinfachen alles.

Sie machen es nicht nur deiner Webdesignerin leichter, dir eine tolle Website zu erstellen. Sie sorgen auch für Entspannung auf deiner Seite. Anstatt mit hochrotem Kopf die Kontrolle übernehmen zu müssen (weil das Projekt in falsche Bahnen läuft), kannst du auf den Prozess und die Erfahrung deiner Webdesignerin vertrauen.

Frage #2: „Gibt es einen ehemaligen Kunden oder eine ehemalige Kundin, mit der ich sprechen kann?“

Bewertungen auf Facebook, Google und co. sind in der Regel ziemlich verlässlich. Solltest du dir dennoch unsicher sein, frage deine Webdesignerin doch einfach einmal, ob es einen ehemaligen Kunden oder eine ehemalige Kundin gibt, mit der du sprechen kannst.

Eine professionelle Webdesignerin wird kein Problem haben, den Kontakt zu einem ehemaligen Kunden oder einer ehemaligen Kundin herzustellen.

Solltest du das Gefühl haben, dass dir Ausreden aufgetischt werden, hör auf dein Bauchgefühl. Vielleicht ist diese Designerin nicht die beste Wahl.

Frage #3: „Wann können wir starten?“

Die Antwort lautet „Morgen“? Wenn du es nicht gerade mit einer Webdesignerin zu tun hast, die frisch in die Selbstständigkeit gestolpert ist, ist diese Antwort mehr als verdächtig.

Gute Webdesigner*innen haben in der Regel gut gefüllte Bücher. Die Wartezeiten können hier bei Wochen oder sogar Monaten liegen.

Frage #4: „Kann ich meine fertige Website selbst anpassen?“

Wenn du zu den Menschen gehörst, die Anpassungen an ihrer Website am liebsten vor 5 Minuten umgesetzt haben möchten, ist diese Frage absolut wichtig für dich.

Frage deine Webdesignerin, ob du deine Website später selbst anpassen kannst und falls ja, welche Form der Einarbeitung sie anbietet.

Frage #5: „Wie lange wird mein Webdesign Projekt dauern?“

Verzögerungen gibt es nicht nur beim Bau des Berliner Flughafens. Leider höre ich immer wieder von Kund*innen, dass es manche Webdesigner*innen mit ihren Timings nicht allzu genau nehmen.

Das Ergebnis sind Website-Leichen, die auch nach einem Jahr immer noch nicht gelaunched wurden. Das bringt dich und dein Business ganz sicher nicht weiter.

Frage deine Webdesignerin also nach einer ehrlichen zeitlichen Einschätzung deines Website Projekts.

Wenn du möchtest, kannst du sie zudem fragen, wie viele Website Projekte er in der Regel parallel bearbeitet.

Frage #6: „Was erwartest du von mir?“

Das Erstellen einer Website erfordert nicht nur die Arbeitsleistung deiner Webdesignerin, sondern auch deine.

Besprich mit deiner Webdesignerin also, inwiefern sie dich in den Prozess einbinden wird und was genau deine Aufgaben sind.

Frage #7: „Was kostet meine neue Website?“

Während viele Webdesigner*innen nach wie vor variabel nach Stunden abrechnen, sind einige dazu übergegangen, mit Festpreisen zu arbeiten.

Bei mir ist es beispielsweise so, dass meine Kundinnen ein Angebot mit Festpreis erhalten. Sollten anschließend noch Arbeiten anfallen (z.B. wenn eine weitere Funktion gewünscht wird), die nicht im Angebot festgehalten sind, rechne ich nach Stundensatz ab.

Frage deine Webdesignerin also unbedingt nach seiner Abrechnungsmethode und auch nach ihrem Stundensatz.

Zusammenfassung

Lass uns das alles noch einmal schnell zusammenfassen! Hier sind die 7 Fragen, die du deiner potentiellen Webdesignerin stellen solltest:

  • Wie sieht dein Webdesign Prozess aus?
  • Gibt es ehemaligen Kund*innen, mit denen ich sprechen kann?
  • Wann können wir starten?
  • Kann ich meine fertige Website selbst anpassen? ( + Welche Form der Einarbeitung wird angeboten?)
  • Wie lange wird mein Webdesign Projekt dauern?
  • Was erwartest du von mir?
  • Was kostet meine neue Website? / Wie wird abgerechnet?

Du willst im Gespräch mit deiner Webdesignerin durch gute Vorbereitung glänzen? Schreib dir die Fragen am besten auf einen Zettel, damit du sie im Gespräch ganz einfach nach einander abarbeiten kannst.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Suche nach der passenden Webdesignerin!

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