Die Wahl eines geeigneten Firmennamens kann einem ganz schön den Kopf zerbrechen! Dein gewählter Firmenname wird schließlich ein zentraler Punkt deines Unternehmens sein. Doch was macht eigentlich einen guten Firmennamen aus? Und wie findest du ihn?

Schauen wir uns zuerst einmal die unterschiedlichen Firmennamen Arten an:

Firmennamen Arten

1. Personennamen

Den Anfang machen ganz normale Personennamen – für gewöhnlich also dein eigener! Ich habe mich für diese Variante entschieden, da meine Arbeitsweise und mein grafischer Stil sehr stark an mich als Person geknüpft sind und ich meine Marke so persönlich wie möglich gestalten wollte. Ich stehe als Person im Mittelpunkt meiner Marke.

Falls du Solopreneurin bist und sehr persönlich mit deinen Kunden zusammen arbeitest, eignet sich dein Name meiner Meinung nach ideal als Firmen- bzw. Markenname.

2. Wortkombinationen

Du kannst deinen Markennamen auch aus existierenden Worten zusammenstellen. Hier hast du bei einer geschickten Wortkombination die Möglichkeit, deinen Kunden direkt über deinen Markennamen einen Eindruck deines Tätigkeitsgebiets zu geben. Beispiele hierfür sind MyMüsli, Papiermomente oder Wikipedia.

Wichtig hierbei ist zu berücksichtigen, wer deine Kunden sind. Wenn du sowohl mit deutschen als auch internationalen Kunden arbeitest, kann eine Wortkombination schnell falsch verstanden werden. Zum Beispiel dann, wenn deine deutschsprachigen Kunden eine englische Wortkombination falsch verstehen (hier sollten also nicht allzu „komplizierte“ Begriffe verwendet werden), oder deine englischsprachigen Kunden Probleme mit dem Verständnis und der Aussprache einer deutschen Wortkombination haben.

Im Gegensatz zum Personennamen rückst du hier als Person ein klein wenig mehr in den Hintergrund, während deine Dienstleistungen und Produkte den zentralen Punkt deiner Marke einnehmen.

3. Fantasienamen

Im Bereich Fantasienamen kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Bekannte Fantasie-Markennamen sind Zalando, Amazon und Google.

Bei Fantasienamen solltest du berücksichtigen, dass es ein wenig mehr Marketing-Geschick bedarf, um deinen Markennamen mit deiner Dienstleistung bzw. Produkten in Verbindung zu bringen. Bei der Wahl des Fantasienamens solltest du unbedingt prüfen, ob er nicht vielleicht doch auf irgendeiner Sprache etwas bedeutet – in diesem Fall könnte es sonst nämlich schnell peinlich werden.

Fantasienamen eignen sich besonders für Tätigkeiten im internationalen Bereich. Hier umgehst du die Gefahr, dass die Sprache deines Markennamens falsch oder überhaupt nicht verstanden wird. Stattdessen hast du die Chance, deine Marke mit deinen gewünschten Werten zu „befüllen“.

4. Abkürzungen

Ich bin kein großer Fan von Abkürzungen, der Vollständigkeit halber gehören sie aber definitiv in diese Liste. Abkürzungen eignen sich dann, wenn Firmennamen aus einer langen Wortkette bestehen, was bei Selbstständigen meist nicht der Fall ist. Beispiele hierfür sind IHK (Industrie- und Handelskammer), BKK (Betriebskrankenkasse) und AOK (Allgemeine Ortskrankenkasse).

Eine Abkürzung solltest du meiner Meinung nach nur wählen, wenn es gar nicht anders geht. Sie eignen sich eher für große Konzerne, Krankenkassen und Ähnliches.

So findest du deinen Wortkombi – Firmennamen

Personennamen, Fantasienamen und Abkürzungen sind relativ selbsterklärend. Doch wie findest du einen tollen Firmennamen, der auf einer Wortkombination beruht? So schwer ist es glücklicherweise gar nicht. Und so funktioniert’s:

Nimm dir ein leeres Blatt Papier und beginne alles, was dir zu dir und deinen Leistungen einfällt niederzuschreiben. Hierbei gibt es kein richtig und falsch. Verwende gern auch englischsprachige Worte, wenn du der Meinung bist, dass ein englischsprachiger Firmenname das Richtige für dich ist.

Nimm dir ausreichend Zeit für dieses Brainstorming und grabe etwas tiefer. Schaue dir deine ersten Begriffe an und schreibe auf, was dir wiederum zu diesen Begriffen einfällt.

Sobald du fertig bist, wird aussortiert. Streiche Begriffe, die sehr lang sind oder die einen unharmonischen Wortklang haben (hier entscheidet dein persönliches Empfinden).

Im nächsten Step beginnst du, die übrig gebliebenen Begriffe zu kombinieren. Für gewöhnlich entstehen in diesem Schritt noch ein paar weitere Ideen, die dich letztendlich an dein Ziel bringen.

Prüfe die Verfügbarkeit deines Firmennamens

Sobald du deinen Firmennamen gefunden hast, wird es spannend. Denn jetzt musst du prüfen, ob dein Firmenname verfügbar ist. Hierbei sind zwei Prüfungen wichtig:

Markenregister (DPMA)

Damit keine unerfreulichen Briefe in deinem Postkasten landen, weil du unwissentlich einen fremden Markennamen verwendest, solltest du deinen gewählten Namen unbedingt im Markenregister prüfen. Das geht ganz einfach über die Seite des DPMA.

Domainverfügbarkeit

Damit deine Website auch die richtige Adresse haben kann, muss die entsprechende Domain verfügbar sein. Das kannst du beispielsweise hier prüfen.

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?