Wie du eine Website erstellst, die Besucher in Kunden verwandelt:

Eigene Website erstellen – So planst du deine Website richtig!

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Du willst deine eigene Website erstellen und hast absolut keine Ahnung, wo du anfangen sollst? Keine Sorge, damit bist du nicht allein.

Viele begehen in dieser Situation den Fehler, einfach auf „gut Glück“ loszuarbeiten. Planlos wird sich ein Template geschnappt. Es werden einige Seiten zusammengeklickt und die neue Website an den Start gebracht. Doch eine Website, die so plan- und strategielos entsteht, wird dir wenig bringen, wenn du neue Kunden gewinnen willst.

Wenn du mit deiner neuen Website wirklich Erfolg haben willst, erfährst du in diesem Artikel, welche 7 Dinge du unbedingt vorbereiten solltest, bevor du dich an die Erstellung deiner Website begibst.

1. Definiere deinen idealen Kunden!

Zu Beginn jeder guten Website Planung steht die wichtige Frage, wen du mit deiner neuen Website überhaupt begeistern willst.

Ich arbeite hierbei gern mit der Definition des idealen Kunden. Hierbei wird ein superspezifisches Profil einer (fiktiven) Person angelegt. Und diese Person steht anschließend für die gesamte Zielgruppe.

Wie du deinen idealen Kunden definierst

Und dieses Profil ist wirklich superspezifisch:

Wir legen beispielsweise

  • das Alter
  • den Namen
  • den Beruf
  • die Wünsche

und Vieles mehr fest, um ein möglichst authentisches Bild einer Person zu zeichnen.

Das Wichtigste Detail deines idealen Kunden: Er muss zwingend ein Problem bzw. einen Bedarf haben, zu dem du die Lösung hast.

Denn ansonsten ist er ganz sicher nicht dein idealer Kunde.

Mal ganz überspitzt dargestellt: Als Konditorin ist es sehr kontraproduktiv, wenn dein idealer Kunde Diabetiker ist (es sei denn, du backst speziell für Diabetiker – das wäre bestimmt eine gute Nische 😉 )

Warum es so hilfreich ist, deinen idealen Kunden zu kennen

Sobald du deinen idealen Kunden definiert hast, weißt du ganz genau, wen du mit deiner neuen Website überzeugen möchtest.

Egal welche Frage aufkommt – du kannst dich immer wieder auf das Profil deines idealen Kunden berufen:

  • Möchte er lieber gesiezt oder geduzt werden?
  • Welche Informationen sucht er?
  • Von welcher Art von Marke fühlt er sich angezogen?

2. Lege deine Markenwerte fest!

Womit wir beim nächsten Thema wären.

Deine Website repräsentiert dich und dein Business. Und somit auch deine Marke.

„Wieso Marke? Ich habe doch gar keine Marke!“

Ohhh doch, das hast du. Vielleicht kennst du noch den Spruch aus dem Deutschunterricht:

„Man kann nicht nicht kommunizieren“

Und genauso ist es auch mit deiner Marke. Die Menschen, die mit deinem Business in Kontakt kommen, bilden sich automatisch eine Meinung. Sie haben ein ganz bestimmtes Bauchgefühl.

Und dieses Bauchgefühl solltest du versuchen ganz bewusst zu steuern, indem du deine Markenwerte festlegst.

Mit welchen Werten – „Bauchgefühlen“ – möchtest du in Verbindung gebracht werden?

Mal angenommen, du hättest ein kleines Café und einer deiner Markenwerte wäre „Nachhaltigkeit“. In diesem Fall solltest du diesen Markenwert an jeder möglichen Stelle nach außen kommunizieren. Du könntest beispielsweise kompostierbare to-go Becher anbieten.

Aber auch für deinen Markenstil ist die Festlegung deiner Markenwerte essentiell. Denn so schaffen wir es, deine Markenwerte über das Design deiner Website nach außen zu kommunizieren.

3. Plane deinen Markenstil (Schriften & Farben)!

Jetzt wird es kreativ!

Deine Schriften und Farben sollten immer deine festgelegten Markenwerte widerspiegeln. Denn sowohl Schriften als auch Farben rufen bei der Betrachtung immer ganz bestimmte Bauchgefühle hevor.

Die richtigen Farben auswählen

Ganz sicher hast du schon einmal etwas vom Thema Farbwirkung gehört. Jede Farbe hat eine ganz bestimmte Wirkung.

Grün steht beispielsweise für Wachstum, Natur, Geld, Ruhe, Glück und Frieden.

Braun steht für Ehrlichkeit, Natur, Stabilität und Bodenständigkeit.

Rosa wirkt beruhigend, sanft, feminin und lieb.

Bei der Wahl deiner Farben solltest du möglichst Farben auswählen, die sich mit deinen Markenwerten gut decken. Wenn wir wieder den Wert „Nachhaltigkeit“ betrachten, wären Grün oder Braun eine gute Wahl.

So baust du deine Farbpalette auf

Ich empfehle dir, deine Farbpalette folgendermaßen aufzubauen:

So könnte eine Farbpalette aussehen: 1. Hauptfarbe, 2. Abstufung der Hauptfarbe, 3. Akzentfarbe und 4. Textfarbe

1. Hauptfarbe

Die Hauptfarbe sollte auf deiner Website am präsentesten sein. Wenn wir uns die Telekom anschauen, wäre es hier das Magentapink.

2. Abstufung der Hauptfarbe

Diese Farbe sollte die gleiche Tönung wie deiner Hauptfarbe haben, dabei aber etwas dezenter bzw. heller sein. Diese Farbe kann auf deiner Website zur Auflockerung genutzt werden.

3. Akzentfarbe

Deine Akzentfarbe sollte sich von deiner Hauptfarbe deutlich unterscheiden (z.B. die Komplementärfarbe). Du kannst sie ideal für Aktionselemente wie z.B. Links und Buttons einsetzen.

4. Textfarbe

Für deine Website Texte empfehle ich dir einen dunklen bzw. hellen Grauton, der sich gut in dein übriges Farbschema einreiht.

So wählst du deine Schriften aus

Ich empfehle dir, zwei Schriften für deine Website auszuwählen. Eine Schrift für deine Überschriften und eine Schrift für deine Fließtexte.

Die meisten Websites verwenden die sogenannten Google Fonts – also Schriften die von Google bereitgestellt werden. Wenn du deine Website mit WordPress erstellst, ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass dein Theme dir die Möglichkeit gibt, zwischen den verschiedenen Google Fonts zu wählen.

Genauso wie Farben, haben auch Schriften eine ganz bestimmte Wirkung. Allerdings ist es hier etwas schwieriger, grundsätzliche Regeln aufzustellen, so wie es bei den Farben möglich ist.

Generell kann man festhalten, dass serifenlose Schriften in der Regel etwas moderner und Serifenschriften etwas eleganter wirken.

Eine Serifenlose und eine Serifenschrift im Vergleich

Eine tolle Seite für Schriftkombinationen ist https://fontpair.co/ – dort kannst du dich durch die verschiedensten Kombis klicken. Wenn dir eine Kombi gefällt, stelle dir die Frage „Gefallen mir die Schriften nur, oder lösen sie tatsächlich das richtige Bauchgefühl für meine Marke aus?“.

Lass dir hier ausreichend Zeit und vergleiche verschiedene Kombis miteinander.

4. Erstelle eine Liste der benötigten Unterseiten!

Weißt du schon ganz genau, welche Unterseiten deine Website haben soll? Ich empfehle dir, schon in der Planungsphase ganz genau festzulegen, welche Seiten du benötigst.

Also beispielsweise:

  • Startseite
  • Über Mich
  • Leistungen
    • Leistung 1
    • Leistung 2
  • Kontakt
  • Blog

Stelle dir bei der Planung deiner Unterseiten die Frage: „Welche Informationen sucht mein idealer Kunde?“

Bitte achte auch unbedingt darauf, dass deine Unterseiten eindeutige Namen erhalten. Keine Abkürzung oder sonstige kreative Ideen, die deine Besucher unter Umständen nicht verstehen könnten. Anhand des Seitentitels muss eindeutig erkennbar sein, was sich auf der entsprechenden Seite verbirgt.

Abschließend empfehle ich dir, für jede deiner Unterseiten ein eigenes Word Dokument zu erstellen. Und damit kommen wir direkt zum nächsten Punkt:

5. Schreibe überzeugende Texte!

Wenn es dir wie den meisten geht, fällt dir das Erstellen deiner Website Texte nicht gerade leicht. Hier kommen deswegen meine besten Tipps zum Thema Texte schreiben:

Stell dir vor, du säßest mit deinem idealen Kunden bei einem Stück Kuchen zusammen

Dieser Tipp ist wahrscheinlich der wertvollste von allen – wenn du ihn denn wirklich beherzigst. Schließe vor dem Verfassen deiner Texte wirklich einmal die Augen und gehe das Gespräch in Gedanken durch. Was würdest du sagen? Wie würdest du dich ausdrücken? Und welche Fragen hätte dein idealer Kunde an dich?

Sprich deine Besucher direkt an

Bitte keine Passivformulierungen auf deiner Website. Du spricht auf deiner Website mit deinem Besucher – also verwende Aktivformulierungen!

Verfasse kurze Absätze & keine superlangen Texte

Halte dich auf deiner Website so kurz und bündig wie eben möglich. Wenn du viel Inhalt hast, verwende viele Absätze, Zwischenüberschriften und Listen.

6. Wähle passende Bilder aus!

Wenn es um die Auswahl deiner Website Bilder geht, hast du 4 Möglichkeiten:

  1. Du fotografierst selbst
  2. Du engagierst einen Fotografen
  3. Du kaufst Fotos in Stockagenturen ein
  4. Du nutzt Fotos aus kostenfreien Stockagenturen

Die ersten beiden Punkte liefern die authentischsten Ergebnisse. Wenn du also gut mit der Kamera umgehen kannst oder das Budget für einen Profi hast, rate ich die generell zu diesen beiden Möglichkeiten.

Bei der Auswahl deiner Fotos empfehle ich dir, dir immer wieder die zwei folgenden Fragen zu stellen:

  1. „Ist die Qualität dieses Fotos so hoch wie der Wert meiner Leistungen?“
  2. „Spiegelt dieses Foto meine Markenwerte wider?“

Wenn du beide Fragen mit „Ja“ beantworten kannst, bist du auf dem richtigen Weg!

7. Erstelle einen Plan zur Erstellung deiner Website!

Sobald du an diesem Punkt angelangt bist, bist du bereit für die Umsetzung deiner Website. Diese Aufgabe kann ganz schön überwältigend sein, wenn du nie zuvor eine Internetseite umgesetzt hast.

Ich empfehle dir deswegen, eine To-Do Liste mit allen Punkt zu erstellen, die bei der Website-Erstellung abzuarbeiten sind.

Also z.B.

  • Webhosting Paket und Domain Buchen
  • SSL Zertifikat aktivieren
  • WordPress installieren
  • Unterseiten anlegen
  • Menü anlegen
  • Design der Startseite
  • Datenschutzerklärung & Impressum erstellen
  • Website absichern
  • Backup Routine einrichten

So hast du eine genaue Route, die du Schritt für Schritt abgehen kannst, ohne dabei den Kopf zu verlieren.

Du möchtest all diese Schritte noch schneller und einfacher umsetzen?

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Ich wünsche dir super viel Erfolg beim Umsetzen deiner Website!

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